Chelone (Schlangenkopf)

Der Gattung Chelone werden ungefähr 4 Arten zugerechnet, die aus Nord- und Mittelamerika stammen. Umgangssprachlich sind sie als Schlangenkopf, Schildblumen oder Miesmäulchen bekannt.

Am häufigsten in Kultur befinden dürfte sich, zumindest in unseren Breiten, die hier gezeigte Chelone obliqua. Von ihr sind rosa, rot und weiß blühende Sorten zu erhalten. Ihre Blütezeit erstreckt sich von Juli bis September. Sie kann bis zu 80 Zentimeter hoch werden.

schlangenkopf

Schlangenkopf (Chelone obliqua) im Garten

Standort: sonnig bis halbschattig
Boden: gleichmäßig feucht, humos
Dünger: Komposterde, Teichwasser
Winterhart: ja

Chelone obliqua eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte. Der Boden sollte gleichmäßig feucht sein. Ideal ist es, wenn er Humus enthält. Den kann man in Form von Blumen- oder Komposterde beim Pflanzen einarbeiten.

Wie oft gegossen werden muss, ist abhängig vom Standort. In der prallen Sonne trocknet der Boden schneller aus als im Halbschatten.

chelone obliqua

Als Dünger verabreiche ich im Frühjahr und Sommer gelegentlich eine Kanne Teichwasser. Im Herbst wird der Boden rund um die Pflanze mit Komposterde bedeckt.

Chelone obliqua lässt sich auch im Kübel kultivieren, als Substrat kann handelsübliche Blumenerde zum Einsatz kommen.

Sie ist winterhart und muss während dieser Zeit nicht abgedeckt werden. Die vertrockneten Triebe kann man im Herbst oder im Frühjahr zurückschneiden.

Vermehren lässt sie sich durch im Fachhandel erhältliche Samen. Das sie sich im Garten selbst aussät, konnte ich nicht beobachten.